Donnerstag, 19. März 2009

Erkenntnisse

... sind nicht immer wirklich so das Wahre. Naja, wahr sind sie ab und an ja schon, aber das bedeutet nicht, dass sie gut sind.
Mir kam Gestern die Erkenntnis, dass ich egoistischer bin als ich angenommen hatte. Und dass es sich auf eine Art auslebt, die mich selbst anwidert. Es tut mir Leid für diejenigen, die darunter leiden müssen. Ganz beseonders eine Person, die jetzt durchaus besser verstehen kann.

Ansonsten ist mein Leben gerade geprägt von Panikattacken und Heulkrämpfen. Die Zeit meines Umzuges und Aufbruches in ein neues Leben rückt immer näher. Es ist kein befreiendes Gefühl, es ist ein scheiß Gefühl. Da sollte man sich keine falschen Hoffnungen machen.
Ich bin froh darüber, meinen eigenen Weg zu gehen und es wird nichts geben, was mich davon abhält. Aber es ist hier eben nicht alles schlecht. Und je näher der Stichtag kommt, desdo mehr entrinnt mir die Zeit. DIe Zeit hier alles in Ordnung zu bringen. Mich um alle wichtigen zu kümmern.
Aber am schlimmsten ist die Angst davor ersetzt zu werden. Natürlich weniger bei meiner Familie, wobei... das trfft nur auf Eltern und den mütterlichen Familienteil zu. Auf der anderen Seite ist mein Cousin am heranwachsen... Omas und Opas neuer Versuch einen vorzeigbaren Enkel zu haben. Aber nunja. Damit kann ich sogar leben. Schlimmer ist es aber bei meinen Freunden. Meinem besten Freund. Ich hab Angst, dass wenn ich weg bin wir uns von einander löse. Dabei tut mir diese Beziehung wirklich gut. Und da schlägt wieder der Egoismuss raus: Ich will nicht ersetzt werden. Ich habe einen anderen, engen Platz an seiner Seite frei gegeben, weil ich auf den Job eben nicht gepasst habe. Aber ich möchte nicht auch noch von diesem mir gebliebenen verscheucht werde. Dafür bedeutet er mir zu viel.
Ich möchte nicht hier her zurück kommen dann und wann und vor dem Nichts stehen. Es war immer so, dass plötzlich niemand mehr da war... ich möchte das nicht bei dieser Entfernung. Wobei es das ja nur schwerer macht. Ist es also zu viel erwartet von mir? Aber es geh doch... über Abstand eine Freundschaft. Natürlich kann man sich nicht in den Arm nehmen mal eben so. Aber... reden. Und auf andere Wege füreinander da sein. Mit Lala in Kiel geht es doch auch...

Ja, was gibt es ansonsten noch zu sagen? Es wird wieder wärmer... die Sonne scheint... ich werde meine Schuhe wieder auspacken :) Also meine Chucks Oo .. ihr wisst schon. Sehnlich warten sie oben in meinem Zimmer darauf wieder raus zu kommen. Aber mir war das ehrlich gesagt zu kalt und zu nass im Winter... Werde also auch mal da was neues bringen. Ganz untätig waren sie ja nicht. Nur Bilder gibt es keine. Schande über mich...

So, heute ist ein neuer Tag, der irgendetwas neues bringen wird. Mindestens ein Theaterstück heute Abend. Ich freu mich, wird ein Weiberabend.
Dann drückt mir bitte noch die Daumen, SIla und Jackie, zwei meiner drei Ratten, müssen heute oder morgen zum Tierarzt... Knubbelalarm. Sila ist eine meiner ersten Ratten und die älteste verbliebende damit. Und ich lieb sie wirklich über alles. Aber es wäre... vielleicht ganz gut. Denn ihr Hinterbeine haben inzwischen ganz den Geist aufgegeben und es kann nicht schön sein, sie die ganze Zeit hinterher schleifen zu müssen. Ärztin meinte, das würde ihr nicht weh tun, aber naja... ich fände das trotzdem nicht sehr erfüllend.

Jetzt geh ich mich mal anziehen und dann auf die Suche nach meinen Inlinern... Mutter hat die irgendwo hin und ich weiß nicht wo... erstens würd ich sie gerne noch mal nutzen hier und zweitens müssen sie mit nach München. Also ... finden!

Liebe Grüße
Ich wünsch euch allen wenig Streß.

Ivy

Sonntag, 4. Januar 2009

If i lie here...

would you lie with me and just forget the world?

Dieses Lied begleitet mich seit... gut drei Monaten. Ja denke schon. In jeder erdenklichen Situation summe oder sing ich es vor mir her.
Langsam zweifele ich an mir und meinem Leben. Kennt das jemand? Jetzt werden 97% rufen: "JA, klar!". Glaubt mir, so wie ich es momentan empfinde, kennen es wirklich nur sehr wenige. Behaupte ich jetzt mal. Es ist ein seltsamer Zustand der Leere. Es ist einfach nichts da. Wirklich nichts. Kein Halt. Kein Licht. Und ich bekämpfe jede Hoffung die aufflammt. Weil ich es leid bin. Es tut doch sowieso nur weh. Und weil Hoffung aus Unwissenheit wächst, rede ich mir jetzt die verschiedensten Dinge einfach ein. Bis ich daran glaube und somit etwas weis. Ist doch egal obs stimmt oder nicht. Inzwischen ist soziemlich alles egal. Mir jedenfalls.
Ich suche jetzt weiter eine Unterkunft und dann suche ich mir was zu tun. Irgendwie muss die Unterkunft ja bezahlt werden. Und das tu ich mit dem Gefühl im Bauch, dass auch das falsch ist. Dass der Ort falsch ist und ich es gar nicht erst probieren sollte. Aber wer wäre ich, wenn ich auf so ein scheiß Gefühl hören würde. Wenns nicht klappt, such ich mir was anderes. Denn ich habe eine Entscheidung getroffen. Die kann zwar kaum jemand nachempfinden oder ansatzweise verstehen, aber was interessierts mich?

Zu meinem Schrecken ist mir heute noch etwas neues aufgefallen. Und zwar, dass ich mich inzwischen auch noch von den Menschen entferne, die mir was bedeuten. Oder bedeutet haben. Ich kann und will mit Freunden nicht mehr über alles reden. Obwohl ich mit betreffenden Personen immer offen über alles geredet habe. Es geht nicht mehr. Ich fühle mich... so weit weg. Und wieder so... falsch. Als würde ich nicht in ihr Leben gehören. Als hätte ich dort nichts zu suchen.

Ich möchte keine Gedanken mehr an Menschen und Dinge verschwenden, die unerreichbar sind. Das kostet zu viel Kraft. Leider kann ich es nich so einfach abstellen. Dafür bekommt man dann aber auch immer einen Arschtritt. Passt schon. Kann ja nur förderlich sein.

Ich bin ja mal gespannt, was das Jahr 2009 nun bringt. Vermutlich den selben Scheiß wie alle Jahre vorher, hm? Ach macht doch ned alle so ein Geschiss um diesen Zahlenwechsel. Was ändert das denn bitte? Nichts. Eben. Ausser massig Menschen, die jetzt ein Jahrlang mit den Zahlen kämpfen, und sich erst an das 09 gewöhnt haben, wenn sie anfangen müssen 10 zu schreiben. Ich zähl mich da dazu.

So. Jetzt hab ich hier meine Meinung nieder geschrieben, hab n alten Klassenkameraden angeschrieben, was eigentlich wieder mal reine Verzweiflungstat war... und überlege, wie ich weiter die Zeit totschlage. Denn ich hab sowas von keinen Bock ins Bett zu gehen.
In diesem Sinne:
Habt ein schönes Leben. Ohne mich?
Mir egal.
Ivy

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Tiefpunkt des Jahres: Heiligabend

Und wieder mal wird mir an Heiligabend bewusst, wie wenig ich dieses Fest mag.
Eigentlich ist der Gedanke mit dem Fest der Liebe ja nicht falsch. ABER: Es ist unmöglich wegen einem Fest fröhlich zu sein. Und es ist schade, dass es nötig ist durch eins darauf hinzuweisen, dass man nett zueinander sein soll.

Dies ist mal wieder ein typisches Weihnachten für mich. Gerade hab ich mich mit meiner Mutter gestritten. Bin kurz davor (mal wieder) hier zu verschwinden. Weiß nur nicht wohin, immerhin feiern ja alle heute mit ihren Familien. Also hock ich halt in meinem Zimmer rum. Auch gut. Vll komm ich ja mal zum Aufräumen, hab ja Zeit. Oder andere Sachen machen, die man immer vor sich hinschiebt. Nur die Karten die ich noch für Freunde schreiben wollte, werde ich nicht in Angriff nehmen... sollte man halt einfach vermeiden mit schlechter Laune.

Aber mal so an alle da draussen: Steckt euch eure frohe Weihnacht in den Arsch.
Es soll Menschen geben, die können ihre Probleme nicht für drei Tage zur Seite schieben. Die stecken ganz tief in der braunen Pampe und das letzte was sie hören wollen ist "Frohe Weihnachten". Ich zähl mich da jetzt einfach mal dazu. Und ich hasse es, wenn man ewig lange nicht von jemandem hört, aber zu Weihnachten meldet derjenige sich. Danke auch, dass es Feiertage bedarf, dass man an mich denkt. Leckt mich.

Glaubt mir, es gibt nichts schöneres, als maulige Worte als Abschied und maulige Worte und unterschwellige Vorwürfe am Morgen zur Begrüßung. Und wisst ihr was noch toll ist? Zu wissen, dass wenn ihr Hilfe anbietet, ihr angemault werden, dass man es schon selbst schafft, wenn man aber nichts sagt, angemault wird, dass der andere ja schon die ganze Zeit alles alleine machen muss. Mund aufmachen soll helfen, kann das mal jemand weiter sagen?

Naja. Sie weiß wo sie mich findet, hab Mutter gesagt, wenn sie sich beruhigt hat kann se ja bescheid sagen. Ich werde nicht zu ihr gehen. Das hat nichts mit Stolz zu tun oder sonstwas, anders versteht sie es einfach nicht. Dass SIE etwas tun muss. Dass SIE ihren Stolz runter schlucken muss um Hilfe zu bekommen. Ich werd ihr nichts hinterher tragen. Sie erzählt mir immer was davon, dass sie mich selbstbewusst und zur Selbstständigkeit erzieht, spielt sich aber selbst auf wie ein Kind. "Kann ich nicht, will ich nicht können". Danke Mama. Irgendwie bringt dein Verhalten meine Lebensbasis ins schwanken... alle Werte die du mir beigebracht hast... alles was als wichtig aufgezeigt wurde... und du zeigst mir nur, wie es anders ist und wie man es möglichst nicht machen soll.

Ich fühl mich einsam. An einem Tag an dem die meisten bei ihren Familien sind... oder bei Freunden. Und ich nicht weiß wohin mit mir. Wäre auch gerne bei den Menschen die ich liebe. Müsste mich dafür allerdings zerschneiden. Und ein Teil würde suchend umher irren.
Ich könnte zu meiner Oma oder zu meiner Tante, bei beiden ist heute Treffen der "Weiß nicht wo sonst hin"-Menschen. Doch ich möchte es nicht. Ich möchte niemanden von meiner Familie um mich haben. Es fühlt sich falsch an.

All i want for christmas...
Nichts.

Ich überlege gerade, was ich mache, wenn meine Mutter wirklich nicht hoch kommt. Auslöser ist allerdings nur das Grundbedürfnis nach etwas zu Essen. Zum runtergehen hab ich noch keine Lust. Ich hasse das anschweigen nach einem Streit. Deswegen red ich meistens auch als erstes wieder. Möchte ich aber eben heute nicht.
Ablenken heißts dann jetzt wohl. Dann setz ich mich mal vor irgendeine Aufgabe.

Hoffe ihr habt einen besseren Tag als ich. Kassiert ordentlich ab. Nutzt das Herdenverhalten eurer Verwandten aus.
Bis dann.

Mittwoch, 26. November 2008

Keiner liebt mich

Kennt diesen Film irgendjemand? Ich finde es ist einer der besten Deutschen Filme. Und der Anfang spiegelt meine Situation gerade sehr gut wieder. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich mal wieder Depressionen habe. Ja habe ich öfters, sollte man sich mit anfreunden, wenn man mit mir zu tun haben möchte.
Am Anfang sieht man wie die Hauptdarstellerin eine Videokontaktanzeige versucht. Und dahin abschweift, dass es eigentlich viel zu anstrengend ist... das Suchen. Das neue Kennenlernen... Das um einander rum tänzeln und am Hintern schnuppern.
Ja, das denke ich gerade auch. Ich sage von mir, dass ich schwierig bin. Anstrengend. Alles andere als einfach. Und es tut mir weh denjenigen Menschen nicht mehr so nah zu haben, der damit klar kam. Bzw kommt. Nicht zu wissen, ob es da noch andere gibt. Ausserdem denke ich nicht, dass ich die Kraft dazu habe es auszuprobieren. In den wenigsten Fällen klapps beim ersten Versuch. Und Momentan hab ich einfach mal wieder keine Kraft.
Es ist schön, dass ich selbst merke wann ich meine Depressionen bekomme. Meine Abstürze. Es fängt damit an, dass ich alles vor mir herschiebe. Dann werd ich immer empfindlicher und stehe ständig kurz vorm heulen. An irgendeinem Abend sitze ich dann Zuhause und brech zusammen. Tränen kommen und man kann mich für die nächste Woche vergessen.

Letztens ist mr auch mal wieder was sehr interessantes aufgefallen. Wenn ich nicht gerade in mein Loch gefallen bin, bin ich ein recht fröhlicher Mensch. Und eigentlich wäre ich das gerne dauerhaft. Spaß haben... gesellig sein... viele Leute kennen... So wie viele meiner guten Bekannten und auch meiner Freunde. Aber ich kann es nicht. Ich bin in großen Menschenansammlungen zurückhaltend. Zieh mich eher heraus als mich einzubringen. Bin sill und unauffällig. Und meine Freunde ernten dann meine Aufmerksamkeit noch mit. Hinterher bin ich immer noch genauso weit wie vorher und alle anderen haben neue Bekanntschaften. Selbst wenn ich mir fest vornehme, heute ist das anders!, geht es immer gleich aus. An mir bleiben prinzipiell die besoffenen Freunde der wirklich interessanten Personen hängen. Das kratzt ganz schön will ich euch sagen.
Eigentlich hat nur wirklich verdammt selten jemand wirklich interesse an mir an dem ich (ernsthaftes) Interesse habe. Das kratzt noch viel mehr. Was tut man dagegen? Ich will damit niemandem zu nahe treten... es ist nur... ich gehe dann eben Kompromisse ein... das ist nich böse gemeint. Ich will niemanden ausnutzen und ich mache es auch nicht (wissentlich). Ach das is alles gar nicht so einfach auszudrücken.

Zumindest wird mir immer mehr bewusst, dass ich nich bereit bin für eine neue Beziehung. Und wie gesagt, dieses Kennenlernen ist mir auch viel zu anstrengend momentan.
Ich möchte auch nicht alleine sein. Befürchte sogar, dass eine Beziehung einiges einfacher machen würde. Aber nunja... Ich werde weiter meinen körperlichen Bedürfnissen den Vortritt lassen und sehen was die Zeit bringt. Wünschte nur, das würde alles ein bisschen mehr so laufen wie ich mir das vorstelle... werde weiter dran arbeiten.

Wünsche eine gute Nacht.
Schnapp mir jetzt mein Katzenmonster und werf mich mit ihr aufs Bett.

Liebe Grüße

Ivy

PS.: 21. Ballnacht der Aidshilfe Wiesbaden oder einen Abend bei einer Bekannten zuhause mit viel Tee und Essen und Leuten die ich nicht kenne?
Für die Ballnachst spricht: Die Begleitung und wie oft kommt man schon zu soetwas?
Teeabend: Mit Mama und netten Leuten gemütlich beisammens ein.
Gegen die Ballnacht: Tausende fremde Leute.
Teeabend: Die Gefahr mal wieder unter zu gehen in einer kleinen Runde...

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Aus 30 werde 50

... die Rede ist von Minuten. Und meinem Ärger wohl auch... Maaaan, die Menscheit ist doch eifnach nur dumm! Für meinen Arbeitsweg der mit dem Auto in 30 Minuten zu bewältigen ist, habe ich eben 50 Minuten gebraucht. Danke auch -.- Und dass nur weil die Deppen es an EINER Stelle nicht gebacken bekommen. Okay, den Stau da kenn ich schon, denk ich mir: Fährste eben vorher runter und durch Hanau durch. Schön. Wenn die mal mehr Schiler aufstellen würden, hätte ich mich nicht erst noch verfahren um dann n riesen Bogen zu fahren um wieder auf den rechten Weg zurück zu kommen. In Hanau dann natürlich auch noch Berufsverkehr und die ganze Sache dadurch mehr als zäh.
Das schönste an der ganzen Sache war allerdings: Die bübsche orangefarbene Zapfsäule die kurz vor dem Stau aufgeleuchtet ist. Ich hasse es auf Reserve zu fahren und dass dann auch noch im Zick Zack durchn Berufsverkehr in der Stadt. Ach geht doch alle sterben!

Arbeit war heute soo anstregend. Die Kiddis waren sooo aufgedreht, dass wir nach den Hausaufgaben noch malr aus gegangen sind. Weil man deren Krach im Raum garnicht ausgehalten hat. Also raus mit den Flöhen und wir hinter her. Natürlich wars in kleiner Runde draussen ned so spaßig wie nach dem Essen mit allen... so dass die ersten recht schnell keine Lust mehr hatten. Was macht das Efeu da? Richtig... Fangen spielen... Kann mir mal jemand sagen, wo die ihre Energie hernehmen? Das schnell erfundene (Efeu)Monster kam dann allerdings ganz gut an und hat die Kleinen wenigstens n bisschen beschäftigt... wer will auch schon von mir verschleppt und gefressen werden... ^^

Jetzt dürfen sich die Nachbarn mit lauter Musik abfinden. Mir egal. Ich brauch das jetzt. Und das schöne: Ich hör die Klingel hier oben eh ned wenn sich wer beschweren will ^^

Ivy

Samstag, 18. Oktober 2008

Samstag Abend

und ich sitz Zuhause. Wie fast immer. Lust zu meiner Mutter runter zu gehen hab ich nicht, also bleibt mir nur mein unfertiges Zimmer. Ab und an leistet mit meine Katze Gesellschaft. Ist aber recht unzuverlässig.
Gerade musste ich feststellen, dass ich ganz schön kitschig veranlagt bin. Wenn man auf meinem Bett liegt schaut man nun blauen Organza Stoff an, auf dem ein paar künstliche Efeublätter liegen und am Kopfende schlingt sich eine Efeuranke um die Metallstäbe. Einmal bitte den Prinz zum wach küssen vorbei schicken!
Efeu. Ja das ist mein Name und es ist meine liebste Pflanze. Woher sollte das ganze Grünzeug-Getue auch sonst kommen. Der gemeine (hrhr...) Efeu (Hedera helix) ist eine giftige Kletterpflanze. Das sollte jedem irgendwie geläufig sein. Das liebe Gewächs steht für Leben, Treue und Freundschaft. Warum für Leben? Weil dder liebe Efeu ein ganz harter ist. Naja, ein ganz zäher wohl eher. Manch einem wird vielleicht aufgefallen sein, dass man die hübschen grünen Blätter überall findet. Und so leicht auch garnicht mehr los wird. Treue und Freundschaft kommen von der Tatsache, dass Ivy nicht leben kann ohne sich an etwas anzuschmiegen.
Was vielleicht weniger bekannt ist und was ich inzwischen selbst erkunden dufte, der Klettermax mag es nicht sonderlich im Zimmer gehalten zu werden. Es fängt schon dabei an, dass die wenigsten eine tolle alte Mauer rumstehen haben doer n hübschen morschen Baum... Aber das lässt sich ja noch irgendwie hinbiegen. Ist das Gewächs draussen standhaft und pflegeleicht, erweist es sich in den eigenen vier Wänden als Zuwendungsbedürftig. Man muss sehr achtsam sein was die Wasserzufuhr angeht und auch wo das liebste steht. Oder hängt. Zu viel Wasser mag man nämlich nicht und zu wenig ist auch nicht zu raten. Also werde ich mal sehen, wie lange ich mein neustes Exemplar halten kann. Das letzt ging mir nach kaum drei Wochen ein -.-
Nungut. Warum hab ich mir den Namen nun gegeben? Weil ich mich nicht unterbekommen lassen will. Weil es immer weiter geht, egal wie. Ich liebe die Freiheit, frische Luft und das ganze Draussen. Im Zimmer, wenn ich mich nicht frei entfalten kann, brauche ich dafür um so mehr Zuwendung. Auf Wasser verzichte ich gerne, dafür bedarf es Zuneigung und Zärtlichkeiten. Ebenso brauche ich etwas zum anschmiegen. Ohne einen festen Halt bin ich so gut wie verloren. Das erklärt auch mein momentanes Unwohlsein. Doch genauso wie mein pflanzliches Vorbild, will ich meinen "Partner" nicht einschränken. Es freut mich viel mehr zu sehen, wie er sich neben mir entwickelt. Ruhig darf er seine Äste in alle Richtungen ausbreiten. Doch der Stamm, der gehört mir. Er gibt mir meinen nötigen Halt und ausreichend Wärme. Natürlich kann es passieren, dass ich mal einw enig zu weit wucher. Doch dann ist es dem Betroffenen gestattet mich zurück zu schneiden. Das ist eben manchmal einfach nötig.
Momentan fühle ich mich allerdings wie eine frei stehende Pflanze. Bei dem Gedanken muss ich zu meinem Süßen auf dem Regal schauen und stelle fest, dass es wohl nicht der optimale Platz für ihn ist. Warum solls mir also besser gehn als ihm O.o
Mal sehn ob ich einen anderen schönen Platz finde. Hätte ja eine Idee, hab aber Angst, das ihm das dann zu schattig ist. Aber das sollte nicht so das Problem sein, oder? Ausprobieren kann ich es auf jeden Fall. Wenn er es nicht mag, bin ich eben ein wenig klüger.

Dann stell ich jetzt mal meinen grünen Liebling um und schau was sich noch so anfangen lässt mit dem Abend und meiner Laune. Die jetzt einw enig besser ist. Selbstanalyse ist was feines... vorallem auf diese Art.
Bis dann

Ivy

Es wird nicht früher...

... aber schlimmer.
Es war ein toller Abend. Waren zu viert auf dem Schelmish Konzert in Aschaffenburg. Suer Stimmung, gute Musik... ne Menge Spaß und Bewegung. Das was man von Schelmish erwartet und nie enttäuscht wird.
Und auch danach is noch alls toll. Man unterhält sich noch, hat Spaß. Dann kommt ein Punkt, der bringt alles zum wanken. Zum fallen. Kennt ihr das? Es kann ein winzig kleines Detail sein... aber es zieht alles nach unten. Heute war es ein Missverständnis. Ein Irrtum einer Freundin die zu Besuch ist. Das hätte genauso mir passieren können... bin auch gut in sowas. Aber naja. Ich bin nicht böse, es ist schade, dass sie jetzt schon morgen fährt anstatt am Sonntag.
Doch irgendwie hat mich das jetzt wieder nachdenklich gestimmt. Man denkt wieder über Sachen nach, die man schon ne Weile aus dem Kopf geschmissen hatte. Weil es doof ist. Weils überflüssig ist und weil man eigentlich weiss, dass es absoluter Schwachsinn ist. Und trotzdem taucht es in solchen Momenten wieder auf. Hallo auch.
Heute haben wir die üblichen Bekannten zu besuch. Kenn sie inzwischen wirklich gut. Da wäre Mr. Überflüssig. Er sorgt dafür, dass ich das Gefühl habe hier nicht her zu gehören. Nirgends meinen Platz zu haben. Mit ihm kommt Ms Ungewollt. Die einem einredet, dass einen niemand mag. Es keinen Menschen gibt, der es verdient hat mich ertragen zu müssen. Es zu meiner Topfgröße keinen Deckel gibt.
Danke auch.
Das Angebot von einem ebenfalls Leidenden auf ne Pizza vorbei zu kommen, muss leider bis nächste Woche warten. Und auch ein wenig umgestellt werden. Da ich hier mehr Privatsphäre habe als er in seiner WG. Aber das ist ja nichts, was sich nicht bewältigen lässt. Freu mich also auf Kino und ne leckere Pizza.

Nebenbei sage ich mir mal wieder meinen Lieblingssatz: "Und ich sag noch zu mir: Dass ist echt dumm was du da machst!". Und es bringt mal wieder nichts. Schön dass es dumm ist. Ich tus trotzdem. Wie meistens. Diesmal lass ich nicht los. Auch nicht das erste Mal. Kennt ihr das? Ihr findet durch Zufall zu einem tollen und vorallem passenden Zeitpunkt den Menschen, den ihr gerade gebrauchen könnt. Dieses Ding enspricht auch noch euren Vorlieben und scheint ganz nett zu sein. Also, nix wie ran. Ja... und dann stellt sich raus, das is garnicht so einfach wie gewollt. Und eigentlich hat man garnicht die nötie Kraft. Aber hört man dann auf? Ne natürlich nicht... und warum? Weil: Toll.Scheiße da. Du weißt genau was fürn Mist du da baust und machst trotzdem weiter. Es ist genau das Gegenteil von dem was dir gut tun würde. Und trotzdem bringst du das nötige auf um den Kontakt aufrecht zu erhalten. In meinem Fall wegen einem einzigen schönen Tag. Dabei war es mein schöner Tag. Vielleicht garnicht mal seiner. Geschweige denn von unserem.
Ich bin naiv. Ich weiß das. Aber das macht es nicht besser. Und vorallem bin ich in ner miesen Situation. Ich fühl mich allein und ungewollt. Ich bin kein Mensch der klammert. Aber eben nur wenns mir gut geht. Doch damit es mir gut geht, brauche ich einen gewissen Rückhalt. Den habe ich nicht. Momentan nicht. Momentan is da nur Angst. Und die lässt mich klammern. Und nerven. Und bäh sein. Was ja dann wieder dafür sorgt, dass ich nicht nur mir selbst auf den Nerv gehe. Klasse Sache. Ich will nicht klammern. Das ist dämlich. Es ist überflüssig. Ich bemüh mich. Wirklich.

Mit diesem Versprechen verschwinde ich jetzt ins Bett. Es ist spät und es war ein langer Tag. Der nächste steht noch vor mir. Also sollte ich schlafen. Ich werde wieder ne Menge Mist träumen. Ich weiß es. Aber da muss ich durch.

Also bis dann.

Ivy

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Ja "Hallo" erst mal

Dann bin ich wohl dier Person hinter den Schuhen. Doch darum solls hier garnicht gehen. Hier geht es um nicht schuhische Gedanken rund um mein Leben. Wie es sich für ein Blog gehört. Nicht wahr?
Ich bin ein Mensch der gerne schreibt und vorallem, der sich gerne seine Sorgen von der Seele tippt. Es ist einfach ein Unterschied ob man mit jemandem darüber redet oder ob man es vor sich hin kritzelt und einem dabei neue Ideen und Gedankengänge erscheinen. Und das hab ich ehrlichgesagt lieber als mit anderen über mich zu reden.
Ich weiß nicht. Ich hab nur wneige Menschen mit denen ich wirklich gerne über eine Probleme rede. Bei denen ich auch nicht das Gefühl habe dumm zu sein oder mich zurücknehmen zu müssen.
Aber eigentlich soll das hier nicht nur ne jammer-Seite werden. Ich werde auch von heiteren Begebenheiten erzählen und allem was mir so über den Weg läuft.
Nur nicht mehr heute. Einen gewissen Stand von Müdigkeit brauche ich um das hier umzusetzen und einen bestimmten Grad an Wachheit brauch ich um sinnvolle su schreiben. Also bleibts jetzt erst mal hierbei.

Bis die Tage

Ivy

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